Im Jahre 2005 lernten wir, Lucia Felbor (Zwinger von Zons) und Christine Krämer ( Zwinger vom Schwarzenbeker Wappen) uns im Rahmen des Schutzhundesports kennen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass wir die gleichen Interessen in der DSH-Zucht verfolgen. Unsere Vision ist es, ein Teil dazu beizutragen, dass die Schere, die sich in der Schäferhundezucht gebildet hat, zu schließen. Die Schere entstand in den letzten Jahrzehnten dadurch, dass immer mehr in verschiedene Richtungen gezüchtet wurde. Es entstand die reine Leistungshundezucht, deren Tiere in den letzten Jahren trieblich immer höher angesiedelt wurden, wobei die Anatomie vernachlässigt wurde. Erschwerend kam hinzu, dass viele dieser Hunde aufgrund ihrer trieblichen Anlagen nur noch in erfahrene Hundeführerhände gegeben werden können. Eine andere Zuchtrichtung ist die reine Hochzuchtlinie, die zwar hübsch anzusehen ist, aber die Triebanlagen meistens für die Gebrauchshundeigenschaften zu niedrig ausfällt. Daher haben wir uns das Ziel gesetzt, anatomisch gut angelegte Hunde mit überdurchschnittlichen Triebanlagen zu züchten. 

Denn Schäferhundezucht ist Gebrauchshundzucht. 

Aber der Deutsche Schäferhund ist nicht nur ein Gebrauchshund, sondern auch im Ursprung ein beliebter Familien - und Begleithund. Unsere Nachzucht soll für den erfahrenen Hundeführer genauso ansprechend sein, wie für einen Schäferhund-Neuling oder für die Familie. Der deutsche Schäferhund ist die weltweit beliebteste Hunderasse überhaupt. Er ist ein typischer Familienhund und vielseitig einsetzbar. Der Begriff "Allrounder" passt zu ihm am Besten. Sein Wesen ist charakterlich stabil und belastbar. Sein Temperament und seine Energie setzt er gezielt ein und ist dabei sehr sozial und anpassungsfähig. All diese Eigenschaften machen ihn auch zu einem bevorzugten Hund für Soziale Dienste, Wach- und Polizeidienste, sowie Rettungsdienste. Schäferhunde entwickeln meist eine enge Bindung zu ihrem Besitzer, mit dem sie durch alle Höhen und Tiefen gehen. Mit Kindern und Haustieren kommen Schäferhunde im allgemeinen gut aus. Unbekannte Menschen oder Tiere werden vom ihm allerdings gerne erst einmal „gestellt“.

Der Schäferhund ist ein unproblematischer Hund. Er lernt schnell und passt sich gut an. Allerdings braucht er viel Bewegung und Beschäftigung bzw. eine Aufgabe. Die Ausbildung/ Training in einem Schäferhundverein o.ä. tut dem Hund meist sehr gut!Freundliche Zuwendung, Aufmerksamkeit, viel Bewegung und gute Pflege sind die Eckbausteine für ein gutes Hundeleben und ein vertrauensvolles Verhältnis zum Hund. Radtouren und Jogging macht der Schäferhund als „Mitläufer“ gerne mit. Niemals sollten bei einem Schäferhund Zweifel aufkommen, wer bestimmt wo es lang geht. Eine klare und konsequente Führung ist sehr wichtig.

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß auf der Suche nach ihrem neuen Begleiter. Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Kontaktdaten erhalten Sie unter "Kontakte".